Warum Babys tragen?

 

 Warum solltest du dein Kind tragen? Dafür gibt es viele gute Gründe!

Menschenbabys sind Traglinge. Woher wir das wissen? Nun, sehen wir uns das etwas genauer an.

Wenn dein Baby auf die Welt kommt, ist es erstmal hilflos. Es ist auf die Nähe und Fürsorge der Mutter angewiesen.  Säuglinge können die Umwelt noch nicht wahrnehmen: gerade einmal 20 – 30 cm sieht ein Baby scharf – danach verschwimmt alles. Das ist gerade so weit, dass dein kleiner Schatz desjenigen Gesicht erkennt, der es gerade hält. Auch sein Interesse gilt erst einmal nur dem eines Gesichts. Ein perfekter Abstand zur Mutter besteht im Tragetuch oder in der Tragehilfe.

Dein Baby möchte getragen werden. Woher du das weißt? Schreit dein Kind? Nehme es hoch und es wird ruhiger werden. Mit deinem Körperkontakt erinnert es sich an die Zeit in deinem Bauch. Dein Geruch, deine Stimme, dein Herzschlag – alles, was es kennt. Seit Beginn seines Lebens.

Auch wenn es nicht unruhig ist, ist eines vorallem bei kleinen Säuglingen sehr schön sichtbar: dein Baby zieht seine Beinchen an, um optimal positioniert auf deiner Hüfte oder vor dem Bauch getragen zu werden.

 Und die Mutter?

Auch für dich gibt es gute Gründe! Nach der Geburt deines Kindes ist alles anders. Du musst dich ab jetzt um ein Kind, um dein Kind kümmern! Du wirst schnell merken, dass du glücklicher bist, wenn dein Kind bei dir ist. Dein Körper schüttet Glückshormone aus. Das hat die Natur so vorgesehen. Wie schön, wenn du dabei noch deine Hände frei hast. Um für dich zu kochen, Erledigungen zu machen, oder einfach in Ruhe zu entspannen und den Zauber des Mutterseins zu genießen.

Auch bei deinem zweiten oder dritten Kind, ist das Tragen ein Segen: die älteren Geschwisterkinder möchten weiterhin mit Mama sein. Eine Hand beim spazierengehen, ein helfender Griff beim Basteln, oder die Haare Kämmen. Kleinigkeiten, die sich mit freien Händen, einem glücklichen Baby vor dem Bauch oder auf dem Rücken so viel leichter erledigen lassen.

Wieder in den Alltag!

Wenn du dich an deinen Alltag mit einem neuen Erdenbewohner gewöhnt hast, kommt oft der Wunsch hoch, wieder am Leben teilzunehmen. Ob Spaziergänge, Bummeln in der Stadt oder einfach nur mit Freunden treffen. Du tust dir mit einem getragenen Kind sehr leicht. Es ist eng an deinem Körper, weiß sich in Sicherheit und kann die Umgebung und die neue Welt mit dir gemeinsam – aus sicherer Distanz – kennenlernen. Wenn es ihm zu viel wird, kann dein kleiner Schatz sich wieder ankuscheln, die Äuglein schließen, und sich von deinem Herzschlag & deiner Bewegung,in das Land der Träume wiegen lassen. 

Auch für die Zukunft Bestens vorgesorgt.

Getragene Kinder sind zufriedene Kinder. Sie haben eine sichere Bindung zur Mutter. Aber auch der Vater hat endlich nach der Geburt die Möglichkeit, sein Baby kennenzulernen und eine starke Beziehung zu ihm aufzubauen. Durch die Bewegungen des Tragenden trainiert dein Baby auch gleich sein Gleichgewichtssinn.

Wenn kleine Kinder zu lange auf dem Hinterkopf liegen, entsteht oft ein flacher Kopf. Dem kannst du ebenfalls mit dem Tragen entgegenwirken. Durch die natürliche aufrechte Haltung beim Tragen fördert das Getragenwerden eine gesunde Entwicklung. Auch die Hüften deines Kindes reifen besser. Wo früher vorsorglich breit gewickelt wurde, erledigt diesen Job heute dein KOKADI. Durch die ergonomische Haltung, nämlich von Kniekehle zu Kniekehle, wird die natürliche Hüftreifung deines Kindes gefördert.

 

Wenn dir das nicht reicht..

Es hat noch viel mehr Vorteile sein Baby zu tragen: Sowohl körperlich, psychisch und praktisch!

Wir zeigen dir hier die weitere, wichtige Gründe.

 

Körperliche Vorteile des Tragens.

Für das getragene Baby:

Gesunde Entwicklung des kindlichen Hüftgelenkes durch physiologische Anhock-Spreiz-Haltung

Hilft prophylaktisch und therapeutisch bei Hüftdysplasie

Hilft prophylaktisch und therapeutisch bei lagerbedingter Deformation des Kopfs

Hilft bei Koliken, als Bauchmassage des Kindes. Babys leiden manchmal unter Blähungen. Durch die Wärme der Mutter und dem sanften Druck auf den Bauch durch den Bauch der Mama entspannt sich das Baby, der Darm kommt in Schwung und die Bauchschmerzen verschwinden durch abgehende Lufte.

Aufstoßen: Ein Bäuerchen machen lassen nach der letzten Mahlzeit ist nicht notwendig. Die afrechte Position und die sanfte Massage durch den Bauch der Mama hilft, eventuell verschluckte Luft wieder hinauszubefördern.

Gesund werden nach Krankheit / schnellere Genesung. Laut Studien genesen Menschen mit viel Körperkontakt schneller

Wärmeaustausch bei Kälte. Im Winter wärmen sich Baby und Mama gegenseitig und schützen sich so vor Unterkühlung.

Skin-to-Skin Tragen bei Fieber: die Nähe beim Tragen, insbesondere mit direktem Hautkontakt von Mama und Baby fördert die Genesung. Durch das Schwitzen entsteht Verdunstungskälte, die das Baby kühlt.

Training des Gleichgewichtssinns durch ständige und immer sich ändernde Bewegungen der Mutter/Vater

Laut Studie erkranken Kinder mit starkem Körperkontakt seltener an schweren Infektionen

Ruhigerer Schlaf

Höhere Ausschüttung von Wachstumshormonen durch viel Berührung und Körperkontakt

Bessere Reifung des Gehirns durch viel Berührung und Körperkontakt

 

Für die Mama/den Papa:

Stärkt den Rücken sanft: Ab Geburtsgewicht bis ins Kleinkindalter wird der Rücken des Tragenden sanft an immer mehr Gewicht gewöhnt und stärkt die Rückenmuskulatur analog dem Gewichtswachstum des Kindes

Der enge Hautkontakt fördert das Glückshormon Oxytozin, welches auch die Milchproduktion der Mutter ankurbelt. Nebenbei steigert der höhere Oxytozingehalt das eigene Wohlbefinden, was zusätzlich die Bindung zum eigenen Kind stärkt. 

 

Psychische Gründe

Getragene Babys weinen 43% weniger 

Sicherere Bindung zur Bezugsperson: 83% statt bei nicht getragenen Kindern nur 38%

Babys erleben sich als selbstverständliches Familienmitglied durch die Aufmerksamkeit und die Involvierung in alle Alltagssituationen

Babys fühlen sich geliebt: Die Mama kann den Zustand des Kindes durch den engen Kontakt sehr schnell erkennen. Hat das Baby andere Bewegungen, Körperspannung, Atemfrequenz, Geräusche? Auf das letzte Mittel, dem lauten Schreien können Babys getrost verzichten und diese Ressourcen sparen, weil die Mutter sehr frühe Zeichen erkennt und eine entspanntere und intuitivere Kommunikation entsteht.

Babys fühlen sich gesehen: Die Signale des Hungers werden meist schon im frühen Stadium des Hungers erkannt. Das Baby ist mit im Geschehen und wird nicht in einem anderen Zimmer alleine gelassen.

Sinnesentwicklung des Kindes wird stärker gefördert: Das Baby ist überall im Alltag dabei und bekommt viele verschiedene Eindrücke mit. Von Geräuschen, Gerüchen aber auch der Sprachmelodie der Umgebung.

Bessere soziale Bindung des Kindes

Praktische Gründe:

Hände frei. Mama ist für das Baby da und kann sich dennoch um alltägliche Aufgabe, evtl. Geschwisterkind, Hund oder sich selbst kümmern, während das Baby in der Trage schläft.

Zeitliche Flexibilität für den Tagesablauf: Mittagsschlaf kann auch in der Trage fortgesetzt werden

Örtliche Flexibilität: Das Baby kann überall mitgenommen werden. Auch an Orten, an die ein Kinderwagen nur schwer hinkommt, kann mit einer Babytrage von KOKADI alles erreicht werden

Stillen in der Trage: Einfacher und diskreter geht es in der Öffentlichkeit nicht.